Was ein CEO macht, während der Tee zieht, und warum er echte Fakten bevorzugt

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Andreas Falk, CEO der BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH, im Interview über med360.

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Sie sind der CEO von BNN. Können Sie uns einen kurzen Einblick in Ihre tägliche Arbeit geben?

Richtig, ich bin der Geschäftsführer der BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH, kurz: BNN. Mein medizinisch-technisches wie auch das betriebswirtschaftliche Studium sind meine Basis zur Leitung des Unternehmens, das wissenschaftliche Kompetenz mit einem starken Netzwerk verbindet. Als Forschungsorganisation beschäftigen wir uns gemeinsam mit unseren Partnern mit technologischen Entwicklungen, wobei wir Sicherheits- sowie Nachhaltigkeitsaspekte in die Forschungs- und Innovationsorientierte Arbeit einbringen. Darüber hinaus gestalten wir das nationale wie auch europäische High-Tech Ecosystem durch Mitwirkung an strategischen Dokumenten aktiv mit, um für die Gesellschaft aber auch für unsere Umwelt etwas Positives zu bewegen.

Zu unseren weiteren Tätigkeiten gehören das Ermöglichen des Wissensaustauschs innerhalb unserer aktiven Netzwerkcommunity, Screening von Entwicklungstrends, das Unterstützen des Zusammenspiels von Forschungsgruppen, wie auch die Mitwirkung in internationalen Forschungsprojekten. Insgesamt sind das komplexe Tätigkeiten in einem multidisziplinären Umfeld, die breites Fachwissen zum aktuellen Stand der Wissenschaft erfordern.

Dafür ist auch wichtig, immer am neuesten Stand zu sein, was medizinische Publikation betrifft. Welche Möglichkeiten gibt es hier generell aus Ihrer Sicht?

Gerade was wissenschaftliche Arbeiten betrifft, ist es in unserem Arbeitsumfeld sehr wichtig up to date zu sein. Die herkömmliche Art ist nach wie vor, dass man netzwerkt und Konferenzen besucht oder in wissenschaftlichen Publikationsdatenbanken nach Informationen sucht. Bei BNN ist es so, dass wir innerhalb des Teams und unserem Netzwerk interessante Publikationen miteinander teilen. Heutzutage muss man aber, vor allem im Bereich der Online- und Social Media Berichterstattung, etwas kritisch sein. Deshalb ist es für uns, die wir einen wissenschaftlichen Ansatz verfolgen, wichtig unabhängige Auswahlmöglichkeiten wie med360 zu haben.

Seit wann und wie oft verwenden Sie med360?

Ich verwende med360 regelmäßig seit circa fünf Jahren. Die Häufigkeit ist arbeitsabhängig. Je nachdem ob ich gerade an einem Projektantrag schreibe und bestimmte Informationen suche, oder ob ich mich schlau machen möchte, welche neuen Publikationen es zu einem bestimmten Thema gibt. Ich arbeite sehr viel mit der Eingabe von Schlüsselwörtern und sehe gleich, wer kürzlich publiziert hat. Das finde ich spannend, weil ich zusätzlich aufmerksam werde, welche Expertin oder welcher Experte in einem bestimmten Feld gerade sehr aktiv ist.

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Haben Sie eine präferierte Zeit, wann sie die App öffnen und schauen, welche neuen Publikationen zu Ihrem Themenbereich gefunden wurden?

Ich öffne die App morgens vor dem Frühstück, während der Tee noch zieht, und verschaffe mir da schnell einen ersten Überblick. Da reichen ein paar Minuten aus. Oder ich verwende med360 als Ersatz zum Zeitung lesen, speziell wenn ich mit den Öffis unterwegs bin. Das Handling ist sehr einfach und am Smartphone geht das sehr rasch und unkompliziert.

Warum med360 anstatt einer anderen App? Wo liegt für Sie der Vorteil?

Der Vorteil für mich ist ganz klar: Ich muss nicht suchen, sondern ich finde.

Ich verwende meistens das Smartphone, außer ich möchte mir eine Publikation genauer ansehen oder ein Titel spricht mich besonders an, dann setze ich mich später nochmal an den Laptop. Sonst sucht man oft lange über Suchmaschinen und screent auch viel Unnützes. Dass die App kostenlos ist, ist auch eine feine Sache, gerade für uns als nicht gewinnorientiertes Unternehmen.

Was lesen Sie, wenn es keine medizinischen Publikationen sind?

Ich schaue mir täglich die Twitter- oder LinkedIn News durch. Es sind immer wieder interessante Beiträge dabei. Allerdings sind diese meist durch die Meinung der Verfasser eingefärbt. Da muss man aufpassen. Zeitungsberichte lese ich bewusst nicht mehr, da ich mir lieber meine eigene Meinung aufgrund von echten Fakten aus wissenschaftlichen Publikationen bilde. In meiner Freizeit wähle ich auch hin und wieder Krimis oder Fachbücher zu verschiedenen Themen.

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