KNOW-CENTER MIT VORTRAG BEIM DRITTEN DIGITAL INNOVATION LAB

"From Zero To Chatbot In One Hour" - unter diesem Titel stand das Event Digital Innovation Lab, das vom Verein Thinkers Club 2050 organisiert wurde. Robert Ginthör, CTO des Know-Centers, sprach über den aktuellen Forschungsstand zu Künstlicher Intelligenz.

Die bereits dritte Ausgabe des Digital Innovation Lab stand ganz im Zeichen von Chatbots und digitalen Assistenten. Vor allem wurde die Frage gestellt, wie genau sich Künstliche Intelligenz (KI) auf das tägliche Leben auswirkt. Der aktuelle Stand der Technik wurde von drei Experten skizziert. 

Robert Ginthör, CTO des Know-Centers, berichtete in seinem Vortrag unter dem Titel „Status Quo of AI – Is a chatbot intelligent?“ über die KI-Forschung, die auf die frühen 1950er Jahre zurückgeht, aus wissenschaftlicher Sicht. Dabei ging der Experte auf bereits vorhandene Möglichkeiten, aber auch auf Herausforderungen und Begrenzungen von Künstlicher Intelligenz ein. So lässt sich derzeit beobachten, dass sich KI in einem rasanten Tempo weiterentwickelt. Künftig werde es Künstlichen Intelligenzen möglich sein, ihre Denk-, Lern- und Wahrnehmungsfähigkeiten sowie den Umgang mit Unsicherheiten drastisch zu verbessern. Voraussetzungen sind verbesserte Computertechnologien, innovative Algorithmen und größere Datenmengen. Trotz der zahlreichen Entwicklungen schränkt Ginthör ein: „Momentan haben wir es noch mit einer eher schwachen KI zu tun, deshalb sollten wir eher von assistiver Intelligenz sprechen.“ Ginthör weiter: „Aus diesem Grund ist es ja so wichtig, die Stärken von Menschen und Maschinen zu kombinieren, wir wir es mit unserer Forschung am Know-Center machen.“ 

©Thomas Peschat

KI soll schon bald „zum Leben erwachen“

Suhas Uliyar, Vice President of Digital Assistants beim US-amerikanischen Soft- und Hardwareproduzenten Oracle, sieht aktuelle Chatbots in ihren technologischen „Teenagertagen“. Assistenten, die proaktiv und mit einer natürlichen Sprache interagieren können, werden das sein, was er „junge Erwachsene“ nennt. Laut ihm wird es mindestens noch zwei Jahre dauern, bis die KI „so richtig zum Leben erwacht“ und in der Lage sein wird, natürliche Gespräche mit Menschen zu führen.

Im Anschluss diskutierte das Publikum mit den Keynote-Speakern. Obwohl es der Bedeutung von Chatbots für die Verbesserung der Kommunikation – zum Beispiel bei der Beantwortung einfacher Fragen – zustimmte, wurde von mehreren Diskussionsteilnehmern betont, dass der Mensch immer im Mittelpunkt der Technik stehen müsse und man ihn durch KI nicht ersetzen dürfe.

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