BIG-DATA-HOTSPOT IN GRAZ: MEHR ALS 450 TEILNEHMER AUS 30 NATIONEN BEI DER I-KNOW

Wie aus anonymen Datenmengen ein realer Gewinn für das eigene Unternehmen entsteht, wurde bei der i-Know-Konferenz präsentiert. Zum 17. Mal holte das Know-Center gemeinsam mit der TU Graz die besten Big-Data-Experten aus aller Welt nach Graz – von Unternehmen wie General Electrics, Sony Music und Magna Steyr ebenso wie von renommierten Forschungseinrichtungen. Graz ist damit für zwei Tage der internationale Big-Data-Hotspot.

Was genau hat es eigentlich mit Enterprise 4.0 auf sich? Wie geht man in der Smart Production mit dem Datenschutz um, wie funktioniert erfolgreiches Datamanagement? Und vor allem: Was bringt mir das als Unternehmen? Antworten darauf lieferte die i-KNOW 2017 am 11. und 12. Oktober im Messe Congress Graz.

Stefanie Lindstaedt, Leiterin des Know-Center: „Dass sich in Big Data für Unternehmen großes Potenzial verbirgt, ist den meisten bereits bewusst. Die Herausforderung liegt aber darin, das individuell richtige Geschäftsmodell daraus zu entwickeln, das Kunden und Unternehmen einen Mehrwert bietet. Datenschutz wird ein immer wichtigeres Thema und die Sensibilität dafür steigt. Gemeinsam mit unseren mehr als 50 Partnern im Big-Data-Network Europe tauschen wir uns zu den neuesten Forschungsmethoden aus. Unser Know-how bieten wir den Unternehmen in unterschiedlichen Kooperationsmodellen an, um regionale KMU ebenso bestmöglich zu unterstützen wie Global Player und Institutionen.“

Sony Music: Digitalisierung als Glücksfall

„Die Digitalisierung ist keine Gefahr, sie ist ein Glücksfall und der entscheidende Treiber von Wachstum in der Kreativwirtschaft“, zeigt sich Philip Esebeck von Sony Music Entertainment überzeugt. „Noch nie gab es so viele Möglichkeiten, Fans Musik zukommen zu lassen. Das ist eine große Chance für die Musikindustrie und das weltweite Wachstum zeigt, dass wir diese nutzen.“

Produktivität erhöhen

Ein steirisches Unternehmen, das datengetriebene Geschäftsmodelle bereits stark nutzt und im Bereich „Industrial Internet of Things“ vertreten ist, ist ANDRITZ. Gerhard Schiefer in seiner Keynote über „METRIS – The Digital Strategy of Andritz“: „Das von ANDRITZ selbst entwickelte und weltweit vielfach erprobte OPP-System1 befasst sich mit der produktionsbegleitenden Optimierung von Maschinen und Anlagen, durch die die Produktivität und der Ressourceneinsatz in der Produktion deutlich reduziert werden können. Dies spiegelt sich in für den Kunden deutlich mess- und spürbaren Kostenreduktionen wider.“

Geschäftsmodelle verbessern

SWOT-Analyse, Balanced Scorecard, Personas, trenDNAv – Möglichkeiten, um seine Geschäftsmodelle zu analysieren und zu verbessern, gibt es viele. Allerdings: Nur eines von fünf KMU nutzt solche Möglichkeiten aktiv, wie eine Umfrage unter europäischen KMU gezeigt hat. Oft deshalb, weil es zu aufwändig ist oder man das passende Tool nicht parat hat. Um Unternehmen den Zugang zu „Business Model Innovation“ deutlich zu vereinfachen, hat Harry Bouwman von der Åbo Akademi University Finnland mit seinem Team die Plattform Businessmakeover.eu entwickelt. Auf dieser stehen Unternehmen rund 30 Online-Tools für Konkurrenz-, Partner-, SWOT- und Trendanalyse, aber auch Profitkalkulation und vielem mehr zur Verfügung

Pressespiegel
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