Benutzerschnittstellen für das Sensemaking im Web

Der Begriff "Sensemaking" bezieht sich auf ein universelles Konzept, welches von verschiedenen Forschungsrichtungen im speziellen oder interdisziplinär untersucht wird. Aus Sicht der Informatik tritt Sensemaking auf, wenn eine Person mit einer riesigen, möglicherweise überwältigenden, und heterogenen Menge von Information zu tun hat und daraus "Sinn gewinnen" will. Dieser Prozess, der häufig im alltäglichen Leben auftritt, and der gewonnene Sinn als Produkt dieses Prozesses werden in den Wissenschaften ständig untersucht, inbesondere unter der gegenwärtigung Drohung der Informationsüberflutung.

Das World Wide Web ist das Medium für die heutige riesige und heterogene Menge an Information, welche unseren Alltag durchdringt. Sei es bei der Suche nach wissenschaftlicher Literatur, nach dem geeigneten Hotel für den Urlaub oder sei es, dass wir unser Surfen im Web im Blick behalten wollen, in jeden Falle handelt es sich um eine Art von Sensemaking im Web. Allgemeintaugliche Benutzerschnittstellen, welche mit solcherart dynamischen und verschiedenartigen Informationen umgehen können, fehlen jedoch.

Diese Arbeit beleuchtet den Begriff des Sensemaking von verschiedenen theoretischen Sichtweisen, begutachtet bestehende Ansätze und zeigt und evaluiert schließlich einen neuen Framework-basierten Ansatz für die Implementierung von Benutzerschnittstellen für das Sensemaking im Web.

Matthias Rella

Mensch-Computer-Interaktion, informelles Lernen, JavaScript, semantisches Web

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