Know-Center mit Prototypen-Demos und Workshop am World Usability Congress

Der World Usability Congress gilt als wichtige Konferenz für Branchenexperten im Bereich User Experience. Bei der jüngsten Ausgabe in Graz war für das Know-Center das Team der Area Knowledge Visualization mit dabei - um Prototypen zu präsentieren und einen Workshop zu Virtual- und Augmented Reality zu halten.

Softwareentwicklung, Virtual- und Augmented Reality sowie eCommerce – diese und viele andere Themen standen auf dem jüngsten World Usability Congress in Graz an der Tagesordnung. Für das Know-Center war die Area Knowledge Visualization mit dabei, die gleich mehrere am Forschungszentrum entwickelte Prototypen präsentierte. Wie etwa das BioMusic-Projekt. „Hier erkennen wir mit biometrischen Daten, die von einem Armband gesammelt werden, ob jemandem ein vorgespieltes Musikstück gefällt“, erklärt Know-Center-Experte Jörg Simon. Anschließend wird durch einen Recommender ein Radio-Programm zusammengestellt, das sich perfekt mit den musikalischen Vorlieben der jeweiligen Person deckt. „Diese Demo hat das spannende Zusammenspiel zwischen User und Maschine und unser Know-how in Sachen biometrische Daten gut dargestellt.“

Human Telemetry: Ein „smarter“ Anzug

Präsentiert wurde außerdem das Human-Telemetry-Projekt. „Da entwickeln wir gerade einen Anzug, der den Menschen holistisch vermisst“, sagt Simon. „Das Ziel ist, quantitative Messungen für Ergonomie und Benutzbarkeit für die Interaktion mit realen Objekten anzubieten – ähnlich wie es Tests mit Eye Trackern bei Bildschirmen machen.“ Damit könne man etwa die Benutzbarkeit einer Maschine messen. Fragen, die mit dieser Methode beantwortet werden: Wie oft muss der Betreiber einer Maschine nach Einstellungen suchen? Oder: Wie mühsam geht das Laden des Systems vor sich?

In einem Workshop zu den Themen Virtual- und Augmented Reality wurde außerdem der Umgang mit den Daten für solche Systeme diskutiert. Jörg Simon über die wichtigsten Erkenntnisse: „Für moderne Projekte sollte man sich genau überlegen, welche Daten man von einzelnen Nutzern braucht, und welche man aggregiert benötigt. Außerdem ist es wichtig, im Vorhinein genauestens darüber nachzudenken, wie man einzelne Projekte sinnvoll evaluieren könnte.“

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