Knowledge Services

Bereichsleiterin

Dr. Stefanie Lindstaedt
Tel.: +43 316 873 9260
Fax: +43 316 873 9254
E-Mail: slind[at]know-center.at

Stv. Bereichsleiter

Dr. Tobias Ley
Tel.: +43 316 873 9273
Fax: +43 316 873 9254
E-Mail: tley[at]know-center.at

 

Im Bereich Knowledge Services entwickeln wir Methoden und intelligente Wissensdienste zur Unterstützung von individueller und kooperativer Wissensarbeit. Wir erweitern personalisierte Informations- und Kommunikationsumgebungen mit Ansätzen kontext-sensitiver Recommender Systeme, Web 2.0 und kollektiver Intelligenz. Hierbei setzen wir auf hybride Verfahren, die die Vorzüge semantischer mit den Vorzügen probabilistischer Technologien vereinen. Zusätzlich werten unsere Verfahren implizite Nutzungsdaten und explizites Feedback der Nutzer aus, um kontinuierlich dazuzulernen.

 

Die Arbeitsschwerpunkte

Unsere Vision des Wissensmanagement der Zukunft berücksichtigt die Bedürfnisse individueller Wissensarbeiter nach Flexibilität, die Bedürfnisse von Communities nach Vernetzung und die Bedürfnisse von Organisationen nach Verstetigung und Effizienz. Um diesen vielfältigen Bedürfnissen gerecht zu werden, entwickeln wir intelligente Wissensdienste zur Unterstützung von zwei typischen Rollen in Communities und Organisationen:

  • der individuelle Wissensarbeiter, der Unterstützung bei der Ausführung seiner aktuellen Arbeitsaufgaben und zur Weiterentwicklung seiner Kompetenzen benötigt.
  • der Wissensingenieur, der Hilfe benötigt, emergente Wissensmuster und -strukturen (z.B. Domänenmodelle, Aufgabenstrukturen) zu identifizieren, modellieren und verstetigen.

Unser Framework KnowSe bildet die Basis für die dynamische Orchestrierung einer Vielzahl von intelligenten, arbeitsintegrierten Wissensdiensten. Damit wird es möglich, Dienste individuell zu kombinieren und weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, eine Vielfalt von semantischen Knowledge Services zu entwickeln, die auch auf Basis ungesicherter Informationen Wissensmuster erkennen und Schlüsse ziehen können. Dabei greifen wir auch auf die Ergebnisse des Bereichs Knowledge Relationship Discovery zurück.

   

Unsere Wissensdienste unterstützen die nahtlose Integration von individuellem und organisationalem Lernen und stellen damit einen Grassroots Ansatz zu Wissensmanagement dar.
Zurzeit stehen folgende Arten von intelligenten, arbeitsintegrierten Wissensdiensten im Zentrum unserer Forschungstätigkeit:

  1. Dienste zum Erschließen des Nutzerkontexts erkennen den aktuellen Arbeitskontext eines Nutzers aus dessen Interaktionen auf dem Desktop. Darüber hinaus werden Eigenschaften des Nutzers, dessen Ziele, Interessen und Vorkenntnisse aus aktuellen und vergangenen Interaktionen abgeleitet.
  2. Dienste zur kontextsensitiven Empfehlung von Wissensobjekten und Themen-Experten, die relevant für den Arbeitskontext und auf die persönlichen Vorkenntnisse des Nutzers angepasst sind.
  3. Dienste zur Unterstützung des informellen Lernens begleiten informelle Lernsituationen, die während der Arbeit durch individuelle Lern- oder Informationsbedarfsanalysen angestoßen werden.
  4. Dienste zur Identifikation von Wissensmustern und –strukturen erkennen gemeinsame Interaktions- und Wissensmuster (z.B. Domänenmodelle, Aufgabenstrukturen) innerhalb von Communites und Organisationen.
   

Wissenschaftliche Exzellenzfelder

  • Automatisches Erkennen vielfältiger Facetten des Nutzerkontextes
  • Erhöhung der Produktivität eines Wissensarbeiters
  • Identifikation emergenter Wissensstrukturen
   

Weitere Kernkompetenzen

  • Web 2.0, Collective Intelligence und Soziale Netzwerkanalyse
  • Semantische Technologien, Semantic Web und semantische Ähnlichkeitsmaße, semantisches Retrieval
  • Probabilistische Ansätze zu Lern- und Informationsbedarfsanalyse und Nutzer Profiling
  • Kommunikations- und Kollaborationstechnologien für die Wissensarbeit
  • Service-orientierte Architekturen, Web Services und dynamische Orchestrierung